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Ihre Lieferkette endet dort, wo Ihre Daten aufhören.

24 % der befragten Unternehmen haben vollständige Sicht auf ihre direkten Lieferanten. Eine Stufe dahinter sind es 2 %. Genau dort verlangen Regulatorik, Banken und Grosskunden inzwischen Nachweise. „State of Procurement & Supply Chain Management 2026″ misst, wie gross diese Lücke wirklich ist.

Studie 2026 · 4. jährliche Erhebung · 74 ausgewertete Fragebogen · durchgeführt an der FH Graubünden im Auftrag der ZEROvia GmbH

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PDF, 16 Seiten + OnePager · kein Newsletter-Zwang

Vollständige Transparenz entlang der Kette

Direkte Lieferanten (Tier 1) 24 %
Weitere vorgelagerte Stufen 2 %
Direkte Kunden 18 %
Weitere nachgelagerte Stufen 6 %

Balkenlänge relativ zum Höchstwert (24 %). Rund 40 % verfügen über keinerlei Transparenz bei Frühwarnindikatoren für Risiken in der vorgelagerten Kette.

Abb. 1 — Anteil der Unternehmen mit vollständiger Transparenz je Stufe der Lieferkette (n = 74).

1. Der Anspruch wächst schneller als die Datenbasis

Einkauf und Supply Chain Management sollen heute gleichzeitig Kosten senken, die Versorgung sichern, Risiken managen und ESG-Nachweise liefern. Die Erhebung 2026 zeigt: Der strategische Anspruch ist angekommen – die organisatorischen, technologischen und datenbezogenen Voraussetzungen hinken hinterher.

Das Muster zieht sich durch alle untersuchten Felder. Administrative Prozesse sind digitalisiert, strategische nicht. KI gilt als Priorität, wird in Planung, Prognose und Risikoanalyse aber kaum eingesetzt. ESG ist in der Strategie verankert und scheitert an fehlenden Lieferkettendaten. Die Studie beziffert diese Lücken – über vier Erhebungsjahre hinweg.

2. Kernergebnisse 2026: fünf Befunde, drei davon hier

24 → 2 %
Blindflug jenseits Tier-1

Vollständige Transparenz besteht bei 24 % über die direkten Lieferanten, bei 2 % über die Stufe dahinter. Downstream verläuft es parallel: 18 % → 6 %.

57 %
Transparenz schlägt Kosten

nennen fehlende Lieferkettentransparenz als grösste ESG-Hürde – vor negativen Preisauswirkungen (54 %) und fehlenden Ressourcen (51 %).

50 %
KI: Anspruch schlägt Realität

setzen im Supply Chain Planning gar keine KI ein. Bedarfsprognosen 45 %, Lieferantenrisiko-Monitoring 44 % – trotz hoher strategischer Erwartung.

Managed Spend

Nur ein Bruchteil der Unternehmen steuert den Grossteil des eigenen Einkaufsvolumens aktiv – und ein erheblicher Anteil kennt den eigenen Wert überhaupt nicht.

In der Studie

KMU vs. Grossunternehmen

Beide Gruppen scheitern an völlig unterschiedlichen Dingen. Die Segmentanalyse zeigt woran – und was das für die Zusammenarbeit in der Lieferkette bedeutet.

In der Studie

2023 → 2026

Was sich über vier Erhebungen verändert hat, was hartnäckig gleich bleibt – und wo die Regulatorik vom Hindernis zum Treiber wurde.

In der Studie

3. Über die Studienreihe: seit 2023 jährlich erhoben

„State of Procurement» wird seit 2023 an der Fachhochschule Graubünden durchgeführt – als studentisches Anwendungsprojekt der Bachelorstudienrichtung Digital Supply Chain Management, im Auftrag der ZEROvia GmbH (vormals Impact Procurement).

Die Erhebung 2026 ist die vierte der Reihe. Sie lief vom 20. April bis 10. Mai 2026 als Online-Befragung und wurde über das Netzwerk des CSCMP Roundtable Switzerland, über LinkedIn sowie über persönliche Kontakte verbreitet. Ein stabiler Fragenkern macht Entwicklungen über vier Jahre vergleichbar; 2026 kamen erstmals Fragen zu Supply-Chain-Visibility, Resilienz und Risikomanagement hinzu.

2023
n = 48
Nachhaltigkeit im Einkauf

2024
n = 52
Erweiterung um KI und Regulatorik

2025
n = 45
Fokus Kosten und ESG-Strategie

2026
n = 74
Visibility, Resilienz, Risiko

Was diese Studie nicht ist
Die Stichprobe ist nicht-probabilistisch und nicht repräsentativ für die Schweizer Unternehmenslandschaft. 2026 sind grosse Organisationen überdurchschnittlich vertreten: 30 % der Antworten stammen aus Unternehmen mit mehr als 5’000 Mitarbeitenden. Einzelne Fragen wurden über die Jahre angepasst oder neu aufgenommen. Die Ergebnisse sind daher als Trendindikationen zu lesen, nicht als vollständig vergleichbare Zeitreihe.

4. Warum ZEROvia diese Studie beauftragt

ZEROvia gibt diese Studienreihe seit 2023 in Auftrag, um die ESG-Datenlücke in europäischen Lieferketten zu beziffern. Die Ergebnisse fliessen als unabhängige Marktintelligenz in Forschung, Lehre und in unsere Produktentwicklung ein – und werden jedes Jahr frei veröffentlicht.

Der Befund 2026 deckt sich mit dem, was wir in Projekten sehen: Grossunternehmen können ihre Lieferketten nicht durchgängig steuern, weil ihre häufig mittelständischen Lieferanten die geforderten Daten nicht strukturiert und prüfbar liefern können. An dieser Schnittstelle setzen wir an.

„ESG wird Infrastruktur.»
Erfassen. Nachweisen. Verbessern.

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Das erhalten Sie: Studienpräsentation und OnePager

  • Fünf Kernergebnisse 2026 – von strategischen Prioritäten bis Supply-Chain-Visibility.
  • Vierjahresvergleich 2023–2026 – entlang eines stabilen Fragenkerns: was sich verändert hat und was bleibt.
  • Segmentanalyse KMU vs. Grossunternehmen – unterschiedliche Hürden, unterschiedliche Reifegrade.
  • Vier Handlungsempfehlungen – für Fach- und Führungskräfte, direkt aus den Befunden abgeleitet.
  • Methodische Einordnung – Stichprobe, Grenzen und Lesehinweise, offen ausgewiesen.

Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Partner der Studie

FH Graubünden

Die Studie wurde von Studierenden der FH Graubünden im Wahlpflichtfach Marktforschung im Auftrag der ZEROvia GmbH durchgeführt.

Projekt State of Procurement & Supply Chain Management →

CSCMP Roundtable Switzerland

Der Aufruf zur Teilnahme an der Studie wurde auch über das Netzwerk des CSCMP Roundtable Switzerland verteilt.

cscmp.ch →

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